Das geht ab auf dem Schulhof

Instagram schützt Minderjährige besser

selinofoto - AdobeStock

Aber reicht das? Das neben TikTok wohl beliebteste soziale Netzwerk unter Jugendlichen schützt seine Mitglieder, die unter 18 Jahre alt sind, nun besser. So ist es Erwachsenen zukünftig nicht mehr möglich, Direktnachrichten an Minderjährige zu versenden – außer diese folgen ihnen bereits. Außerdem werden Nutzer, die das Mindestalter von 13 Jahren nicht erreicht haben, zukünftig vom System automatisiert besser erkannt. Hierfür kommen Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen zum Einsatz. Was die Erkennung für Folgen hat, lässt das Unternehmen Facebook, das Instagram betreibt, jedoch offen. Als letzte Neuerung versucht Instagram bei der Anmeldung von Minderjährigen, diese zu einem privaten Konto zu bewegen, damit nur befreundete Personen deren geteilte Inhalte sehen können. Das sind ohne Frage wichtige Schritte, jedoch geht Instagram hier nicht so weit wie beispielsweise TikTok. Bei diesem Dienst werden alle Accounts von Nutzern unter 16 Jahren standardmäßig auf privat gestellt, und diesen Mitgliedern wird auch das Schreiben und Empfangen von Direktnachrichten nicht gestattet. Wie man sieht: Es könnte auch noch weitreichender gehen und würde zu einem besseren Schutz führen.

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