Leserfragen

Was versteht man unter GYOD?

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Ich bin vor Kurzem auf die Abkürzung GYOD gestoßen und verstehe nicht, was sie bedeutet. Die Ähnlichkeit zu BYOD lässt vermuten, dass es in Richtung Schüler-Endgeräte geht. Eine Websuche lieferte leider auch keine Treffer.

Antwort

GYOD steht für „Get Your Own Device“. Ihre Vermutung ist damit richtig! Während bei BYOD (Bring Your Own Device) die Schule die Netzwerkinfrastruktur bereitstellt, damit die Schüler mit ihren unterschiedlichen digitalen Endgeräten im Unterricht arbeiten können, wird bei GYOD der Fokus auf gleiche Schüler-Endgeräte gelegt. Es wird von der Schule also ein konkretes Modell – meist handelt es sich dabei um Tablets – empfohlen, das dann durch Eltern finanziert wird.

Der Vorteil dabei ist, dass im Unterschied zu BYOD die Schule diese Geräte aufgrund ihrer Einheitlichkeit auch verwalten und bestimmte Richtlinieneinstellungen vornehmen kann.

Ebenso ist hier eine App- Verteilung denkbar – bei BYOD ist dies aufgrund unterschiedlicher Hersteller und Modelle schlichtweg nicht möglich. Eine Schule, die den Weg mit GYOD erfolgreich geht, ist die Mittelschule Neunburg vorm Wald.